Interview mit Ludger Beerbaum, dem vierfachen Olympiasieger der Springreiter


Warum empfehlen Sie das Online-Game Howrse?
Das Online-Game Howrse ist in meinen Augen eine ideale Online-Plattform für Spieler, die ihrem Hobby „Pferd“ spielerisch, virtuell und interaktiv nachgehen möchten.

Was gefällt Ihnen am Spiel besonders gut?
Hervorzuheben ist vor allem die realitätsnahe Gestaltung. Von der Pferdezucht bis hin zum Reitsport finden sich im Spiel zahlreiche Elemente, die die Wirklichkeit 1:1 abbilden, das heißt, mit dem virtuellen Online-Game kann man die Vielfalt der realen Welt ohne jede Einschränkung reproduzieren, gestalten und erleben.

Wie beurteilen Sie den Variantenreichtum des Spieles?
Das Spiel bietet eine sehr hohe Bandbreite möglicher Aktionen: von der Pferdezucht bis zum Betrieb von Reitsportzentren. In meinen Augen dürfte hier für jeden Pferdefreund etwas dabei sein. Er kann Pferde aufziehen, füttern oder durch Nachwuchsarbeit seine Zucht erweitern. In einem eigenen Reitzentrum kann er Pferde anderer Züchter aufnehmen, diese trainieren oder auch Wettkämpfe organisieren.

Wie beurteilen Sie die Strategie und das Angebot des Unternehmens Owlient generell?
Ich finde den Ansatz des Unternehmens sehr interessant, Menschen, die das gleiche Hobby teilen, in einer Community zusammenzuführen und ihnen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihren Interessen und Leidenschaften virtuell mit Web-2.0-Spielen und -Services nachgehen können. Ich glaube, damit verfolgt Owlient zurzeit einen eher einzigartigen Ansatz. Und der Howrse-Erfolg gibt dem Unternehmen Recht. Weltweit bereits mehr als 6 Millionen registrierte User und fast 700.000 begeisterte Spieler aus Deutschland sprechen für sich.

Wie beurteilen Sie die Anwenderfreundlichkeit?
Das Spiel ist sehr anwenderfreundlich. Die Nutzung von howrse.de ist denkbar einfach und damit auch für jüngere Spieler problemlos möglich. Es sind weder Installationen noch Downloads erforderlich und der Zugang kann über jeden Browser erfolgen.

Wie beurteilen Sie das Spiel aus pädagogischer Sicht?
Ich sehe hier einen sehr hohen Lerneffekt - vor allem für die pferdebegeisterte junge Generation. Zum Beispiel kann sich der Spieler bei der Wahl seines Pferdes für eine bestimmte Rasse entscheiden. Diese wird dann detailliert beschrieben: mit Angaben zu Herkunft, Namensgeber, Hauptzuchtgebiet oder Größe und Fellfarben. Außerdem werden die spezifischen Eigenschaften hinsichtlich Ausdauer und Tempo sowie der Eignung für Dressur, Galopp, Trap oder Springen aufgelistet. Möchte der Spieler dann ein Dressurpferd, entscheidet er sich beispielsweise für einen Lippizaner, Andalusier oder Friesen. Bevorzugt er hingegen einen Galopper, nimmt er den Trakehner oder Oldenburger. Und bei einem Springpferd wählt er einen Hannoveraner oder Holsteiner.

Wie beurteilen Sie das Spiel unter Kostengesichtspunkten?
Zunächst ist hervorzuheben, dass die Registrierung für das Spiel kostenlos ist und auch viele Features des Spiels ohne Gebühren genutzt werden können. Jedem neuen Teilnehmer werden virtuelle „ Equus“ gutgeschrieben, mit denen er handeln kann, wie etwa beim An- oder Verkauf von Pferdeausrüstung oder Futter. Dann ist es in meinen Augen ganz entscheidend, dass jeder Spieler frei wählen kann, wieviel Geld er wirklich investieren möchte, und Owlient hier ein sehr transparentes Preismodell geschaffen hat. Auch dass für die Bezahlung unterschiedliche Varianten wie Micropayment (Anruf und SMS), Lastschrift-verfahren oder Kreditkarte zur Verfügung stehen, ist meiner Meinung nach sehr benutzerfreundlich.

Wie beurteilen Sie die Owlient-Unterstützungsaktion für Gut Aiderbichl, das Tieren in Not hilft?
Dass Owlient hier die Patenschaft für zwei Pferde übernommen hat und eine Spendenaktion ins Leben gerufen hat, die bereits zu einem Erlös von weit über 9.000 Euro geführt hat, begrüße ich ausdrücklich. Auf die Bedeutung des Tierschutzes und die Problematik des würdelosen Umganges mit Tieren aufmerksam zu machen, war für mich zeitlebens ebenfalls ein zentrales Anliegen.